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Aktuell

Okt 17


Unser Hirn ist 24/7 aktiv und sein Leistungsspektrum ist noch viel größer als wir denken. Suchtmittel zielen darauf ab, unseren psychologischen Zustand zu verändern. Ihre Wirkung beeinflusst damit konkret die kognitive Leistungsfähigkeit. Deshalb gehört es zum Konzept der Therapie in unserer Fachklinik, auch Training für die Hirnleistung, Konzentration und das Gedächtnis anzubieten, um die Fähigkeiten langfristig wieder zu stärken. Dabei kann man sich an einem ganz einfachen Bild orientieren: Das Gehirn ist wie ein Muskel – nur mit Training kann seine Leistungsfähigkeit erhalten werden, ohne Training wird es schwächer.

Unter dem Begriff Hirnleistung werden mehrere spezifische kognitive Fähigkeiten zusammengefasst. Dazu gehören zunächst das Arbeitsgedächtnis sowie unsere Informationsspeicher, also das Kurz- und das Langzeitgedächtnis und damit verbunden auch die individuelle Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung. Außerdem gehört dazu, inwiefern man sich auf einen oder mehrere Reize konzentrieren oder sie unterdrücken kann. Räumliches, logisches und kreatives Denken sowie unsere Flexibilität sind ebenfalls Bestandteile der Hirnleistung. ...

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Okt 9
09.10.19 10:35



Eine Sucht prägt und verändert nicht nur das Leben des Suchterkrankten selbst, sondern als logische Konsequenz auch die Leben, die im sozialen Umfeld stattfinden – sprich: Eine Abhängigkeit ist immer auch eine Belastung für jede Art von Beziehung. Freunde, Familie, Kollegen, Partner oder Partnerin. Dabei sind es oft die sozialen Kontakte, die vor, während und nach einer Therapie eine wichtige Basis zur Unterstützung sein können. Wenn Alkoholsucht und Einsamkeit einhergehen, gibt es verschiedene Hintergründe dafür – und auch verschiedene Strategien zur Bewältigung der Einsamkeit, denn einsam sein bedeutet nicht immer automatisch allein sein.
Einsamkeit ist sicherlich ein Faktor, der zu einer Sucht führen kann. Man denke an das klassische „Mut antrinken" gegen Schüchternheit und Angst, das „Frusttrinken" aus Einsamkeit heraus und um schlechte Gefühle zu verdrängen oder das Trinken aus Gruppenzwang – weil man eben eine vermeintliche Einsamkeit fürchtet. Das alles sind psychologische Phänomene, mit welchen der Mensch aus seiner ...

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Sep 26


Die Gesellschaft verändert sich: Wir werden Individualisten, wollen alle Freiheiten haben, die wir bekommen können und möglichst wenige Regulierungen. Wie wirkt sich das auf die gesellschaftliche Akzeptanz von Alkohol, Tabak und anderen Drogen aus? Und wie entwickeln sich die tatsächlichen Zahlen zu Suchterkrankten? Stefan Werner, der leitende Arzt unserer Fachklinik für Suchterkrankungen, hat in der letzten Woche einen Fachvortrag über „gesellschaftliche Änderungen und Sucht" gehalten. Seine Erkenntnisse geben Aufschluss.

Gesellschaftliche Veränderungen im Bereich der Suchtmittel und Suchterkrankungen äußern sich in vielen Faktoren. Beispiele gibt es auch wie Sand am Meer: Nichtraucher werden vor Rauchern geschützt, ein gesunder Ernährungs- und Lebensstil ohne Alkohol und Tabak ist wieder auf dem Vormarsch und auf Zigarettenpackungen prangen Bilder, die vor den Folgen des Konsums warnen. Die Aufklärung über die Auswirkungen von Drogen hat einen so hohen Stellenwert wie nie zuvor. Gleichzeitig ist es mit Mitteln wie etwa dem Darknet noch nie einfacher gewesen, Drogen zu ...

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Sep 19


 
Eine Therapie erfolgreich zu beenden ist ein Meilenstein. Aber zurück im Alltag warten Herausforderungen auf die Patienten – denn Rückfälle sind nie ausgeschlossen. In unserer Fachklinik für Suchterkrankungen bereiten wir die Patienten mit unserer Indikationsgruppe „Rückfall" gezielt auf die Zeit nach ihrer Therapie vor und fördern einen bewussten Umgang mit der Thematik, um Angst und Vorurteilen zu entgehen und Rückfällen vorzubeugen. Wichtig dabei: Aus Fehlern kann man lernen.

Rückfälle sind leider keine Seltenheit: Im Durchschnitt wird ein Drittel aller Suchtpatienten im ersten halben Jahr nach einer stationären Therapie rückfällig – in den ersten vier Jahren sogar die Hälfte. Nach einer reinen Entgiftung, also der reinen Behandlung der körperlichen Abhängigkeit ohne anschließende Therapie, sind es sogar drei Viertel aller Patienten. Die Zahlen schrecken ab. Sie zeigen aber auch: Ein Rückfall ist Teil der Sucht. Trotzdem wird mit dem Thema oft stiefmütterlich umgegangen. In der Neuen Rhön finden wir es deshalb besonders wichtig, ...

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Sep 17



„Allein die Dosis macht das Gift", lautet ein gern zitierter Kernsatz von Paracelsus. Wie recht der Schweizer Arzt mit dieser Aussage hat, erleben wir in der Neuen Rhön immer wieder bei den Patienten, die mit einer Medikamentenabhängigkeit in unsere Fachklinik für Suchterkrankungen kommen. Nicht selten war ihr Suchtmittel einst ein Heilmittel, das ein Arzt verordnet hatte.
 

Wesentlich mehr Frauen als Männer suchen wegen Schlafproblemen, Schmerzen oder Ängsten ärztliche Hilfe. Sie haben in der Regel eine sensiblere Körperwahrnehmung und scheuen den Gang zum Arzt nicht. Auch Senioren gehören zur Risikogruppe, denn sie leiden altersbedingt eher unter Schlafstörungen oder Schmerzen. Ihr veränderter Stoffwechsel sorgt allerdings dafür, dass manche Medikamente langsamer abgebaut werden, weshalb dann unbeabsichtigt eine Überdosierung auftreten kann.
 

„Den ersten Kontakt mit dem Suchtmittel stellt häufig ein ärztliches Rezept her", erklärt Kira Klüber. Die Patienten erhalten beim Arztbesuch in vielen Fällen eine medikamentöse Symptombehandlung, ohne dass der zuständige Mediziner nach der eigentlichen ...

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