Neben der stationären Entwöhnungsbehandlung gibt es in der Neuen Rhön auch die Möglichkeit der stationären Kurzzeit-Rehabilitation im Rahmen einer Kombitherapie. Diese Therapieform ist besonders für Patient/innen geeignet, die eine kurze und intensive stationäre Therapiephase benötigen, um dann entsprechend den Möglichkeiten der ambulanten Rehabilitation erfolgreich weiter behandelt zu werden. Dies betrifft Suchtkranke, die durch ambulante Rehabilitationsmassnahmen allein keine ausreichende Stabilisierung erhalten können. Darüber hinaus ist diese Behandlungsform angezeigt, wenn die Familiensituation sich als kritisch darstellt und deshalb eine zeitlich begrenzte Distanz vom Umfeld sinnvoll und notwendig wird.

Dieses Therapieangebot wird vorrangig für nachfolgend beschriebene Patient/innengruppen vorgehalten:

• Alkoholabhängige Personen mit guter Krankheitseinsicht und Abstinenzmotivation,
• sozial integrierte Personen, bei denen davon auszugehen ist, dass bei den Angehörigen eine gute Motivation zu einer aktiven
  Unterstützung während der Therapiephasen gegeben ist,
• beruflich integrierte Patientinnen/Patienten, die entweder im Arbeitsverhältnis stehen oder gute berufliche Perspektiven
  mitbringen,
• alkoholkranke Personen ohne schwere körperliche und psychische Störungen und Folgeerkrankungen,
• Personen, die bereits durch eine stationäre Vorbehandlung oder ambulante Vorgespräche in ausreichendem Maße über die
  Funktion des Suchtmittels und damit verbundene Auswirkungen reflektieren können.