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Nov 29


Sie sind ein gutes Stück weit Dreh- und Angelpunkt der Arbeit unserer Klinik: unsere Therapeuten und Therapeutinnen. Wie wird man Therapeut oder Therapeutin, warum sollte man es werden und warum lohnt es sich gerade in der Neuen Rhön, diesen Beruf auszuüben? Darauf haben wir klare Antworten.

Früher noch ganz anders geregelt, ist es heute über verschiedene Wege möglich, einen therapeutischen Beruf zu erlernen. Einer davon ist ein Bachelorstudium der Sozialen Arbeit mit einer anschließenden Weiterbildung im Spezialfeld der Suchttherapie. Die Weiterbildung dauert drei Jahre und ist berufsbegleitend angesetzt. Auch über ein Studium der Psychologie ist ein Einstieg möglich: Nach dem Masterabschluss wird dann auch eine Suchttherapeutenweiterbildung erforderlich. Alternativ kann man auch eine Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten anhängen, die über eine Zeitspanne von drei bis fünf Jahren erfolgt und ebenfalls berufsbegleitend ist.

Und wie kann man sich dann den Berufsalltag vorstellen? Nicht nur in unserer Fachklinik für Suchterkrankungen, sondern wahrscheinlich in vielen anderen Standorten auch steht der Einzel- und Gruppenkontakt mit den Patienten als eigentliche therapeutische Arbeit im Vordergrund. Auch Angehörige finden bei unseren Therapeuten und Therapeutinnen stets Hilfestellung. Weiterführend bieten wir verschiedene Indikationsgruppen an, die mit psychoedukativen Mitteln zur Beschäftigung mit Themen wie etwa einem Rückfall oder einer Depression anregen. Das bringt für die Therapeuten und Therapeutinnen auch Möglichkeiten zur Motivationsarbeit mit sich. Normalerweise leisten Therapeuten und Therapeutinnen außerdem auch typische sozialdienstliche Arbeit. Uns in der neuen Rhön ist es allerdings wichtig, dass der Fokus voll und ganz auf der Therapie liegen kann. Deshalb haben wir einen eigenen Sozialdienst, der die therapeutischen Angestellten entlastet.

Je nachdem für welchen Ausbildungsweg man sich entscheidet, ist man als gelernter Suchttherapeut oder gelernte Suchttherapeutin in entsprechenden Einrichtungen tätig, die sich auf die Arbeit im Suchtbereich spezialisiert haben. Mit einer psychologischen Psychotherapie-Ausbildung kann man auch in anderen therapeutischen Bereichen tätig werden; lediglich für die Therapie für Kinder und Jugendliche ist eine separate Ausbildung notwendig.

Unsere Therapeutin Kira Klüber fallen sofort viele Stichpunkte ein, die ihr an ihrem Beruf besonders am Herzen liegen.  Der Einblick in ständig neue Perspektiven und Lebensgeschichten ist einer davon: Kein Patient sei wie der andere, der Berufsalltag abwechselnd und mit ständig neuen spannenden Herausforderungen gespickt. „Es schön zu beobachten, wenn Patienten sich weiterentwickeln und ihre Ziele erreichen", so Kira Klüber. Speziell in der Neuen Rhön zu arbeiten, sieht sie als besonderen Vorteil: Die Strukturen seien nicht festgefahren, man könne Ideen einbringen und umsetzen und habe so mehr Flexibilität als in großen Einrichtungen. Besonders wichtig ist ihr, festzuhalten, dass fast jeder Therapeut und jede Therapeutin jeden Patienten und jede Patientin kennen und so eine sehr individuelle Betreuung möglich sei.
Die Neue Rhön hebt sich aber auch durch eine andere Besonderheit von anderen Fachkliniken ab: Sie ist Mitglied im Therapieverbund „Am Schnittpunkt", hat den Verbund im Jahr 2006 sogar mitbegründet. Zweimal jährlich treffen sich die Mitglieder aus Alsfeld, Lauterbach, Bad Hersfeld, Fulda, Homberg (Efze) und Richelsdorf zum gegenseitigen Austausch von Kompetenzen. Die Mitglieder eint ein gemeinsames Behandlungskonzept und die gegenseitige fachliche und personelle Unterstützung bei ambulanten Rehabilitationen.

Wer sich angesprochen fühlt und Teil der Neuen Rhön werden möchte, für den haben wir jetzt genau das Richtige: Aktuell suchen wir als Fachklinik eine psychologische Psychotherapeutin (m/w/d) möglichst in Vollzeit mit Approbation oder in fortgeschrittener Ausbildung zur Unterstützung unseres engagierten Teams. Wir freuen uns auf Eure Bewerbung.



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