Blog




Monatliches Archiv: AUGUST 2019


Aug 26
26.08.19 14:27


 
  
 
Vergangenen Samstag haben Patientinnen und Patienten unserer Fachklinik sowie Mitglieder und Gäste des Förderkreises Rainmühle e.V. beim alljährlichen Sommergrillen einen entspannten Tag verbracht.

Bei bestem Wetter mit sommerlichen Temperaturen nutzten die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das kleine Fest für den ausgiebigen Austausch von Erfahrungswerten und Erfolgen oder zum Sonnetanken im Liegestuhl und verbrachten eine gute Zeit miteinander. Mitglieder und Gäste des Förderkreises reisten dabei aus der Umgebung und sogar aus dem Rhein-Main-Gebiet und Main-Kinzig-Kreis an. Ein Treffen, von dem alle profitieren. „Das Sommergrillen ist ein fester Programmpunkt in der Jahresplanung von Förderkreis und Klinik. Es genießt bei uns einen hohen Stellenwert, da es immer wieder eine tolle Möglichkeit zum zwanglosen Austausch zwischen Förderkreis und Klinik ist", betont Hartmut Severing, Geschäftsführer der Neuen Rhön. Die gelebten Beziehungen untereinander sind das, was den Förderkreis ausmacht. Auch die Vorträge und das Wissen darum, eine Gemeinschaft zu sein, die alkoholfrei feiern kann, sind wichtige ...

ganzer Artikel lesen



Aug 21
21.08.19 08:21


 

Ein würdevolles Leben ohne Alkohol, ohne Drogen oder andere Suchtmittel – das ist das Ziel der Menschen, die bei uns in der Neuen Rhön Hilfe suchen. Wir möchten ein wichtiges Stück dazu beitragen, dass diese Menschen mit Unterstützung von Therapien ihrem Leben wieder eine richtige Richtung geben können. Kommt jemand zu uns, ist der erste Schritt meist schon getan: Nämlich, seine Sucht zu erkennen, sie nicht mehr zu verdrängen und sich einzugestehen, dass man Hilfe benötigt.


Aber machen wir uns nichts vor: Der Weg aus der Sucht ist hart, kann lange dauern und ist alleine kaum zu schaffen. Die körperliche Entgiftung, die meistens in einem Akutkranhaus durchgeführt werden muss, ist nur der erste Schritt und dauert nur wenige Tage. Oft reicht das nicht aus, um auch eine anhaltende Veränderung des Konsumverhaltens, zu bewirken. Deshalb bieten wir eine Suchtrehabilitation an, bei der die Patienten mindestens 12 bis 15 Wochen bei uns ...


ganzer Artikel lesen



Aug 19


Mit Koffern und Taschen kommen die Patienten an ihrem ersten Tag in unserer Fachklinik für Suchterkrankungen an. Sie alle bringen auch viel seelisches Gepäck mit. Selbst, wenn es zuerst nicht sichtbar wird – durch die langjährige Arbeit in der Neuen Rhön wissen wir: Das Päckchen ist bei einigen Menschen sehr viel größer als alle Koffer und Taschen zusammen. Diese Patienten leiden unter einer Depression, die ganz eng mit ihrer Sucht verknüpft ist.


„Oft ist die Depression schon länger da als die Suchterkrankung. Mitunter hat sie die Sucht sogar erst ausgelöst", beschreibt unsere Psychologin Kira Klüber den fatalen Zusammenhang. „Die Erkrankten haben im Laufe der Zeit gemerkt, dass sie die Symptome ihrer Depression mit einem Suchtmittel bekämpfen können. Dieser Behandlungsversuch kann aber auf Dauer nicht gelingen. Eine Depression heilt nämlich nicht einfach so." Deshalb wäre es natürlich am besten, wenn die schwere Erkrankung frühzeitig behandelt werden kann. Gelingt das nicht, gibt ...


ganzer Artikel lesen



Aug 5


 
 
Gleichberechtigung ist eine tolle Sache! In unserer Fachklinik erleben wir jedoch tagtäglich, dass suchtkranke Frauen und Männer ganz besondere – und vor allem unterschiedliche – Bedürfnisse haben, denen wir unbedingt Vorrang einräumen müssen. Dieser Anforderung können wir mit unserem geschlechtsspezifischen Therapieansatz nachkommen, der aus dem Verständnis resultiert, dass Suchtursache, Suchtmittel, Behandlungswege und Rahmenbedingungen eine Abgrenzung der Geschlechter notwendig macht.

Unsere Erfahrungen in der Fachklinik Neue Rhön decken sich dabei mit den statistischen Werten: Generell gibt es nämlich bei Frauen häufiger eine Medikamentenabhängigkeit als bei Männern. Frauen greifen dagegen seltener als Männer zu Alkohol als Seelentröster. Psychologin Kira Klüber erklärt das an einem Beispiel: „Wenn sich Männer sich gestresst fühlen, trinken sie zur Entspannung immer öfter mal ein paar Bier. Frauen fühlen sich schlecht und gehen damit zum Arzt, der Ihnen dann möglicherweise ein Beruhigungsmedikament verschreibt".
Ob aus den Tabletten gegen Schlafstörung oder dem regelmäßigen Trinken dann tatsächlich eine Sucht wird, ist von ...

ganzer Artikel lesen