Die stationäre Therapie soll dabei helfen suchtmittelabstinent zu bleiben und die mit der Sucht einhergehenden körperlichen und seelischen Störungen soweit wie möglich auszugleichen.

Die Behandlung umfasst das gesamte ärztliche und therapeutische Spektrum der Rehabilitationsmedizin. Es berücksichtigt die körperlichen und die seelischen Aspekte der Erkrankung.

Im Rehabilitationsteam arbeiten Ärzte, Psychologinnen, Sozialtherapeut/innen, Sozialarbeiterinnen, Ergotherapeutinnen und weitere Berufsgruppen interdisziplinär zusammen. Den Behandlungsplan stellt das Team zusammen mit dem Patienten/der Patientin auf. Gemeinsam werden auch die Ziele der Therapie festgelegt.

Die Stärkung der Eigeninitiative des Patienten/der Patientin spielt eine wichtige Rolle in der Therapie. Sie macht stark für den künftigen Umgang mit dem Suchtmittel und ebnet Wege für ein abstinentes Leben.
Um einen nachhaltigen Behandlungserfolg zu erreichen und seinen Platz im Beruf, in der Familie und in der Gesellschaft wieder einnehmen zu können, erfolgt die stationäre Entwöhnungsbehandlung nach Möglichkeit im Anschluss an eine stationäre Entgiftung.

Die stationäre Therapie dauert in der Regel 12 bis 15 Wochen, bei Drogenabhängigkeit 21 bis 26 Wochen.